Der TVN baute im Sommer 2001 in Rekordzeit ein neues attraktives Sportheim.
Schon 1992 wurde auf der TVN-Hauptversammlung beschlossen, den Sportheimneubau im Rahmen des Baus der Reußensteinhalle zu verfolgen. Die Kostenabschätzungen des damaligen Planungsbüros lagen aber zu hoch, die Finanzierung war nicht möglich, zumal noch ein Pächter-Wohnhaus mitgebaut werden sollte. Der TVN baute aber zumindest den Kraftraum, der im Juli 1995 eingeweiht wurde.
Die Idee, sich mit dem Sportheimbau neu zu beschäftigen, kam dann im Sommer 2000, als es um Renovierungsarbeiten ging, z.B. mit welcher Farbe man das etwa 16 Jahre alte Sportheim erfrischen könnte. Es war einigen engagierten Mitgliedern zu verdanken, die irgendwann an der Theke beschlossen: jetzt oder nie.
Und dann ging es los:
- 13. September 2000: Gerhard Stolz stellt auf einer Ausschuss-Sitzung ein Konzept zur baulichen Verbesserung des TVN-Heimes vor. Ein Bauausschuss wird gebildet.
- 24. November 2000: Der Bauausschuss prüft den Bauentwurf, legt die Eckdaten der Finanzierung und einen Meilensteinplan fest.
- 22. März 2001: Bei der TVN-Hauptversammlung werden der Neubau und die Kreditaufnahme genehmigt,
- 19. Mai: das alte TVN-Heim wird ausgeräumt,
- 23. Mai: das alte Heim erlebt noch eine Abbruch-Party,
- 1. Juni: der Abbruch beginnt, ebenso der Aushub für die Kellererweiterung,
- 16. Juni, 18 Uhr: Richtfest,
- 21. September: erste Bewirtschaftung beim Zwetschgenmarktfest,
- 28. September: Helferfest,
- 20. Oktober: Einweihungsfeier,
- 21. Oktober: Tag der offenen Tür.
Einige Informationen zum Bauwerk selbst:
das neue Sportheim wurde auf den Grundmaßen des alten aufgebaut, die Duschen, Umkleideräume, Sanitäranlagen und Abstellräume des Untergeschosses blieben also erhalten. Hinzugekommen ist noch eine dritte Umkleidekabine mit Dusche und ein großer Keller unterhalb der neuen Terrasse.
Das Vereinsheim bietet im Erdgeschoss nun Platz für 80 Personen, hinzu kam noch ein Vereinszimmer mit separatem Eingang sowie eine deutlich vergrößerte Küche einschließlich Nebenraum.
Ein Höhepunkt im Blick auf die Technik ist die auf dem Dach installierte Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung. Sechs Hochleistungskollektoren mit zusammen 23,5 qm können durch runde Absorber mit rückseitigem Parabolspiegel die Sonnenenergie optimal ausnutzen. Eine Errungenschaft ist auch der Einbau einer leistungsstarken Lüftungsanlage.
Vor allem hat sich aber das innere und äußere Erscheinungsbild geändert. Die gesamten Außenanlagen wurden neu gestaltet, es entstand eine ca. 80 qm große überdachte Terrasse. Das leichte Flachdach, die großen Fensterflächen und die klaren Linien, Formen und Farben charakterisieren das neue Sportheim, auf das der TVN stolz sein kann.
Wir danken dem Architekten und Bauleiter Gerhard Stolz für den Entwurf und für das gelungene Werk. Der Erfolg liegt aber vor allem in der Einsatzbereitschaft, dem Engagement und der Kreativität von den Helfern, die selbst während der Ferienzeit abends und samstags zur Verfügung standen. Natürlich lief nicht alles perfekt und professionell ab. Aber es hatten sich Gruppen und Personen gefunden, die die Arbeiten immer wieder weitergetrieben haben. Diesen gilt ein ganz besonderer Dank. Der Sportheimbau ist eine Erfolgsgeschichte, weil in der Neidlinger Vereinswelt das Gemeinschaftsgefühl noch ausgeprägt ist. Darüber freuen wir uns, der eigentliche Wert des neuen Vereinsheimes liegt in dieser Gemeinschaftsleistung.
Vorstand, Dezember 2001



